Augen auf! Die Welt aus Kinderaugen sehen

Übersicht

Das Forschungsprojekt „Augen auf!“ untersuchte mittel Eyetracking, was Kinder im Straßenverkehr oder auf ihrem Schulweg sehen oder nicht sehen.
PartnerInnen
  • Retter & Partner (Konsortialführer)
  • Walk-Space.at | Der österreichische Verein für Fußgängerinnen
Finanzierung
FFG Talente Regional
Laufzeit
01.05.2014 – 31.05.2015
Projektstatus
abgeschlossen

Das Projekt „Augen auf“ möchte Problempunkten im sensiblen Schulumfeld und auf Schulwegen sichtbar machen und damit eine Hilfestellung für Städte und Gemeinden zur Förderung der Verkehrssicherheit im Schulumfeld leisten. Dazu ist eine Sensibilisierung der Erwachsenen und v.a. Eltern im Hinblick auf die „Sichtweisen“ der Kinder wichtig, sowie die Vermittlung von Grundwissen zu Sichtfeldforschung, der Wahrnehmung und des Verhaltens von Kindern. Im Hinblick auf die Einbindung der Schulen findet eine Vernetzung von PädagogInnen und forschungsbasierende Unterstützung im Bereich Verkehrserziehung statt.

Um die Perspektive des Schulweges aus Kinderaugen auch für Erwachsene „sichtbar“ zu machen, soll das Österreichische Institut für Medienwirtschaft den Blickverlauf der Kinder auf ihrem Schulweg instrumentell durch eine mobile Eyetracking-Apparatur aufgezeichnet werden. Insbesondere bei Kindern, deren Kompetenz, erlebte Situationen zu verbalisieren bzw. zu reflektieren, noch nicht vollständig ausgeprägt ist, können durch die instrumentelle Beobachtung des Blickverlaufs neue Erkenntnisse gewonnen werden.

In der Folge werden den Schülern im Rahmen des Unterrichts die Grundlagen der Sichtfeldforschung vermittelt, die sie für die Wahrnehmung anderer sensibilisieren sollen.

Die Projektschritte werden Dokumentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dazu wird das Österreichische Institut für Medienwirtschaft Medienworkshops in den Schulen abhalten und mit den Schülern gemeinsam in digitalen Medien wichtige Erkenntnisse publizieren.

Durch Videomaterialien auf Basis bedarfsspezifischer instrumenteller Aufzeichnungen sowie Publikationen sollen Erwachsene wie Eltern oder PädagogInnen im Hinblick auf die „Sichtweisen“ der Kinder auf ihrem Schulweg sensibilisiert werden.