Familienrat in Caring Kontexten

Wirksamkeit einer partizipativen Methode zur Unterstützung von betreuenden und pflegenden An- und Zugehörigen



Die Methode Familienrat hat den Ergebnissen eines Vorgängerprojektes zufolge das Potential, insbesondere in Betreuungskontexten wesentlich zur Entlastung von Angehörigen beizutragen. Zudem wurde die Methode vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz als geeignetes Instrument im Kontext von Young Carers genannt, um soziale und professionelle Ressourcen aufzudecken. Für eine breitflächigere, finanziell geförderte Ausrollung dieser Methode ist ein über Einzelfälle hinausgehender Nachweis über die unterstützende Wirksamkeit des Verfahrens erforderlich. Zudem bedarf es genauerer Erkenntnisse, welche Informationen und Unterstützungen potentielle Zuweiser*innen benötigen, um An- und Zugehörigen von älteren Menschen und auch Angehörigen von Young Carers dessen Potentiale vermitteln zu können.


Ziele dieses Projektes sind daher 1.) sowohl für den Kontext der Betreuung älterer Menschen und den Kontext von Young Carers Kriterien zur Feststellung von Wirksamkeit bzw. Nichtwirksamkeit der Methode Familienrat zu definieren, 2.) Unterlagen zur Unterstützung von potentiellen Zuweiser*innen und Nutzer*innen des Familienrats in diesen Kontexten zu erarbeiten und 3.) das in einem Vorgängerprojekt entwickelte methodische Vorgehen im Betreuungskontext zu evaluieren. Insgesamt sollen damit weitere Schritte zur Konkretisierung der Umsetzung der Methode Familienrat im Kontext der Pflege und Betreuung älterer Menschen und im Bereich Young Carers gesetzt werden.


Laufzeit
31.08.2021 – 29.06.2023
Projektstatus
laufend
Beteiligte Institute, Gruppen und Zentren
Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung