Inklusion von Zuzügler*innen und Leerstandsreduktion im Waldviertler Kernland

Machbarkeitsstudie unter Anwendung partizipativer Forschungsmethoden
Finanzierung
Verein Kleinregion Waldviertler Kernland
Laufzeit
01.06.2018 – 31.12.2020
Projektstatus
laufend

Machbarkeitsstudie zur Inklusion und Leerstandsreduktion 

Zur Verbesserung der Inklusion von Zuzügler*innen und Leerstandsreduktion im Waldviertler Kernland setzt das Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung unter Anwendung partizipativer Forschungsmethoden eine Machbarkeitsstudie um.
Zu den in der Studie zu behandelnden Fragestellungen zählen:  

  • Wie kann Zuzug forciert werden?
  • Wie kann Leerstand bestmöglich genützt werden?
  •  Wie kann durch Inklusionsprozesse der Verbleib der Zuziehenden gefördert und weitere Nutzungsmöglichkeiten für Leerstand eröffnet werden?
  • Wie können diese Prozesse zur Stärkung der Sozialen Struktur und dem Abbau von Barrieren und Konflikten genützt werden?

Recherche und Literaturarbeit

Zu Beginn erfolgt die Erhebung demographischer Daten von Personen, die ins Waldviertler Kernland ziehen bzw. Daten zur Leerstandsentwicklung. Darüber hinaus werden zentrale Erkenntnisse vorhandener Fachliteratur aufbereitet sowie relevante aktuelle Entwicklungen festgehalten. Zudem erfolgt die Darstellung zu Forschungsprojekten, die bereits im Waldviertel durch das Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung durchgeführt wurden. Eine Recherche zu nationalen sowie internationalen Best-Practice-Modellen liefert wertvolle Erkenntnisse mit Fokus auf Inklusion von Zugezogenen und Leestandbelebung.

Sozialraumanalyse/ Erhebung der Ist-Situation / Entwicklung von Lösungsansätzen

Zur Analyse der Ist-Situation, die als weitere Basis für die Entwicklung von Lösungsansätzen dient, werden Gespräche mit Bewohner*innen und lokalen Expert*innen geführt, in einem partizipativen Prozess werden in der Folge Lösungsansätze gemeinsam entwickelt. Sowohl lang ansässige als auch zugezogene Personen erhalten dadurch die Möglichkeit, aktiv zur Analyse und Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten beizutragen. Analysen und Lösungsansätze werden durch Sozialraumbegehungen weiter vertieft. 

Die auf diese Weise entwickelten Maßnahmen zur Förderung von Inklusion und Leerstandsreduzierung werden schriftlich ausgearbeitet und an lokale Akteur*innen zur weiterführenden Durchführung der Maßnahmen übergeben.
 

Presseberichte

"Kampf gegen aussterbende Dörfer im Waldviertel"
23.02.2019

Medium: kurier.at
Autor: Jürgen Zahrl

"Großes Ziel: Zuzug und weniger Leerstände"
19.02.2019

Medium: meinbezirk.at
Autor: Bernhard Schabauer

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FH-Dozentin
Department Soziales
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