Soziale Arbeit in einer Post-Covid19-Ära



Die sogenannte "Corona-Krise" liefert für Soziale Arbeit in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Bereichen vielfältige Herausforderungen, vielfältige Lernerfahrungen und neue Lösungsansätze. Aktuell wird die Forschung zu Corona stark von medizinischen/naturwissenschaftlichen Disziplinen dominiert. Neben den gesundheitlichen Fragestellungen sind aber auch massive gesellschaftliche Herausforderungen sichtbar geworden und eine sozialwissenschaftliche Begleitforschung erscheint unerlässlich.


Das vorliegende Bachelorprojekt arbeitet an der Schließung dieser Lücke und geht dabei folgender zentraler Fragestellung nach: Wie lässt sich Soziale Arbeit im Kontext von Covid-19 unter Berücksichtigung der Globalen Agenda 2020-2030 denken und umsetzen?


Dazu werden bereits vorhandene Daten aus der Plattform connect-sozial und dem Projekt Soziale Arbeit & Corona-Krise durch weitere Erhebungen ergänzt und in einem kollaborativen Aktionsforschungsprozess mit Akteur*innen aus der Praxis ausgewertet. Aus den gewonnenen Ergebnissen werden konkrete Empfehlungen für Soziale Arbeit in Österreich formuliert.


Bachelorarbeiten

Haziraj, Florentina (2022): Häusliche Gewalt während der Covid–19 Pandemie. Reaktion der Kinder- und Jugendhilfe. Bachelorarbeit, FH St. Pölten.

Lahner, Elisabeth/ Pachmann, Christoph (2022): Wo Präsenz unverzichtbar ist. Die Notwendigkeit Sozialer Arbeit abseits der Digitalisierung am Beispiel zweier Handlungsfelder. Bachelorarbeit, FH St. Pölten.

 

Laufzeit
31.08.2021 – 29.06.2022
Projektstatus
abgeschlossen
Beteiligte Institute, Gruppen und Zentren
Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung