TraeX: Transmedia Extensions

Handbuch für die gendersensible Entwicklung von transmedialen Medienformaten für Kinder.
Externe MitarbeiterInnen
Dipl.-Ing. Jennifer Biechele, BA (Hons)
Dipl.-Ing. Thomas Ederer, BSc
Dipl.-Ing. Georg Kuntner, BSc
Harald Prochaska, MA
PartnerInnen
  • Mag.a Karin Haller – Institut für Jugendliteratur
  • Mag.a Hildegard Gärtner – Jungbrunnen Verlag
  • Markus Wiemker, M.A. – Markus Wiemker Game Design & Game Studies
  • Ass.Prof.in Dr.in Johanna Dorer – Universität Wien, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
  • Mag.a Assimina Gouma (Institut für Publizistik, Universität Wien)
  • Rosemarie Eichinger (Kinderbuchautorin)
Finanzierung
FFG, FemTech
Laufzeit
01.09.2014 – 31.12.2016
Projektstatus
abgeschlossen

Erstellung gendersensibler Medienformate für Kinder

Die Märkte für Kindermedien sind in hohem Maße entlang von Geschlechtergrenzen segmentiert. So fällt es etwa Kinderbuchverlagen oder Radiosendern schwer, Buben zu erreichen, während die Computerspieleindustrie nach wie vor Schwierigkeiten hat, Mädchen anzusprechen. Gleichzeitig sieht sich die Medienbranche mit dem Vorwurf konfrontiert, durch die starke Orientierung an geschlechtsspezifischen Stereotypen in der Gestaltung ihrer Produkte zur Reproduktion und Verfestigung von geschlechtsspezifischen Unterschieden beizutragen. Das Projekt zielt auf die Erarbeitung von Lösungsstrategien für diese Probleme ab. In Kooperation mit österreichischen Medienunternehmen werden Leitlinien für die Erstellung von gendersensiblen Medienformaten für Kinder erarbeitet und in der Form eines Handbuchs der gendersensiblen Formatentwicklung zur Verfügung gestellt.

Copyright: FH St. Pölten/Jakob Gramm

Plattformübergreifendes Erzählen

Ein besonderes Augenmerk kommt dabei transmedialen Erzählstrategien zu, in denen – im Unterschied zur crossmedialen Vermarktung – Geschichten nicht bloß von einem Medium in ein anderes transformiert, sondern plattformübergreifend erzählt werden. Mit Hilfe von medien-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsmethoden soll analysiert werden, inwieweit transmediale Formate unterschiedlichen Mediennutzungsgewohnheiten von Buben und Mädchen gerecht werden und gleichzeitig Anreize schaffen, sich neuen, bislang wenig genutzten Medien zuzuwenden, Geschlechterrollen zu hinterfragen und alternative Identifikationsangebote zu erproben. Die Ergebnisse sollen Medienunternehmen dazu anregen, ihre Produkte gendersensibel und plattformübergreifend zu gestalten und dadurch neue Märkte zu erschließen.

Weiter zu den Forschungsergebnissen und zum Leitfaden: Transmedia Extensions.

Presseberichte

Wie Games coole Mädchen zum Leben erwecken

Veröffentlichungsdatum: 10.05.2017
Medium: Der Standard

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Institutsleiter Institut für Medienwirtschaft
Stellvertretender Departmentleiter
Department Medien und Wirtschaft
Arbeitsplatz: Heinrich Schneidmadl-Straße 15
M: +43/676/847 228 418