IMPACT-sXR – Industrial Manufacturing Process And Collaboration Tools for sustainable XR

Einsatz von Extended Reality (XR) Technologien, um neue Kompetenzen zu erlernen und Prozesse zu optimieren.

Hintergrund und Projektinhalt

Die computer-gestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung (Augmented Reality) sowie Umgebungen, in denen die reale und virtuelle Welt sich vermischen (Mixed Reality), bieten neue Möglichkeiten der Kollaboration und Datenvisualisierung. Wie solche Technologien nutzbringend eingesetzt werden können – ihre Vorteil und Potentiale – haben in vielen Branchen, die davon profitieren könnten, allerdings noch nicht Eingang gefunden. Das Projekt IMPACT-sXR schafft hier Abhilfe und entwickelt ein Trainings- und Assistenzkonzepts, das es Anwender*innen erleichtert, neue Arbeitsweisen intuitiv zu erlernen, aber auch technisches Fachwissen durch die Bereitstellung von aufgabengerechten Planungs-, Ausführungs- und Fertigungsinformationen anzuwenden. Das Konzept nutzt dafür AR  und MR-Technologien und -Ansätze (abgekürzt als XR), um Trainings für oder während Montage- und Wartungsprozessen sowie bei der Qualitätsprüfung zu unterstützen.

Ziele und Methoden

Das Projektteam hat vor..

  • neuartige Formen der raumunabhängigen Zusammenarbeit zu erproben. Das umfasst Arbeiten in Teams durch die Integration von Echtzeit 3D Tiefeninformation der realen Umgebung sowie Visualisierung von Echtzeitproduktionsdaten, mit den auch interagiert werden kann.
  • neue XR-gestützte Schulungs- bzw. Lernmethoden zu etablieren. XR-Methoden erlauben besser  parametrisierbare und adaptive Trainingsszenarien. Sie erhöhen also die Messbarkeit von Lernerfolgen und erlauben es Trainings schneller an veränderte Bedingungen anzupassen. Zudem können Trainingsinhalte für mehrere Teilnehmer*innen ausgerollt (ohne dass zusätzliche Software installiert werden muss) und spieltypische Elemente bei der Vermittlung von Inhalten eingebaut (Gamification) werden.
  • Prozesse gemeinsam mit den Betroffenen zu erarbeiten, um die Akzeptanz der neu entwickelten Technologien und Arbeitsweisen in den Unternehmen sicherzustellen.
  • die Vorteile  von XR-Lösungen herauszuarbeiten, was Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz und eine mögliche Reduktion des ökologischen Fußabdrucks betrifft.

Ergebnis

In dem Projekt Impact-sXR arbeiten Industriepartner und Hochschulen zusammen, um mit der Hilfe von XR-Technologien neue Wege bei der Wissensvermittlung und bei der Optimierung von Arbeitsprozessen einzuschlagen. Durch das große Netzwerk an ProjektpartnerInnen (23 PartnerInnen aus der Industrie und vier Hochschulen) ist eine große Vielfalt an Anwendungsfällen abgedeckt und garantiert, dass das Wissen um die Einsatzmöglichkeiten von XR-Technologie große Verbreitung findet. Die erzielten Forschungsergebnisse werden, sofern sie keine firmenspezifischen Daten oder Abläufe berühren, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und somit auch Unternehmen, die nicht in das Projekt involviert sind, von Nutzen sein.

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Institutsleiter Institut für Creative\Media/Technologies
Stellvertretender Studiengangsleiter Smart Engineering (BA)
Senior Researcher Industrie 4.0 Smart Engineering (BA)
Department Medien und Digitale Technologien
Arbeitsplatz: A - Campus-Platz 1
M: +43/676/847 228 651
Externe Projektleitung
Thomas Holzmann (ecoplus)
Studierende
Tobias Rabo
Ramon Brullo
PartnerInnen
  • Geodata Group
  • Hoerbiger Wien GmbH
  • Umdasch Group Ventures GmbH
  • RHI Magnesita GmbH
  • Palfinger AG
  • Lenze SE
  • Otto Bock HealthCare Products GmbH
  • Wr. Linien GmbH & Co KG
  • Voestalpine Böhler Welding Group GmbH
  • ÖBB-Personenverkehr AG
  • Bosch Rexroth GmbH
  • ZKW Group GmbH
  • voestalpine Signaling Zeltweg GmbH
  • Trotec Laser GmbH
  • Framag Industrieanlagenbau GmbH
  • AUVA
  • Takeda Pharma Ges.m.b.H.
  • AMS
  • Swietelsky AG
  • Siemens AG
  • Haumberger e.U.
  • Inventio GmbH
  • FH Oberösterreich
  • ecoplus
  • FH Joanneum
  • TU Wien
Finanzierung
FFG (Basisprogramm)
Laufzeit
01.09.2021 – 31.08.2023
Projektstatus
laufend
Beteiligte Institute, Gruppen und Zentren
Forschungsgruppe Digital Technologies
Institut für Creative\Media/Technologies