MEETeUX

MEETeUX beschäftigt sich mit Fragestellungen in den Bereichen Interaction Design und User Experience Design für den integrierten Einsatz von medientechnischen Endgeräten in Multi-Device Ecologies.
Externe MitarbeiterInnen
Univ.-Prof. Martin Kaltenbrunner; Kunstuniversität Linz
Laura Breban
PartnerInnen
  • Kunstuniversität Linz
Finanzierung
FFG – COIN Aufbau
Laufzeit
01.01.2017 – 31.12.2019
Projektstatus
laufend

Was Technologie (noch) nicht kann

Eine große Anzahl an Technologien bietet heute vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für die Bevölkerung. Smartphones sind allgegenwärtig, Multi-Touch Tabletops werden bereits großflächig wirtschaftlich eingesetzt und auch Info Walls in Form von Monitorwänden oder Projektionen kommen kostengünstig und doch in beachtlichen Größen zum Einsatz. 
Für eine zukünftige sinnvolle und integrierende Verwendung dieser Devices in halböffentlichen Bereichen fehlen allerdings noch erprobte Interaction Design und User Experience Konzepte, um die Technologien möglichst niederschwellig und für alle zugänglich einsetzen zu können.

Das Smartphone als Wissensvermittler

Das Projekt MEETeUX (Multi-Device Ecologies Towards Elaborate User Experience) konzipiert Nutzungsszenarien für die Integration verschiedener Endgeräte, die die Benutzung von Multi-Device Ecologies in halböffentlichen Räumen zeigen. Der Fokus liegt dabei auf die Einbindung der eigenen Endgeräte („Bring Your Own Device“, üblicherweise Smartphones) von Benutzerinnen und Benutzern in bestehende Device Ecologies. Die Verwendung der eigenen Geräte erlaubt auch eine Anpassung an besondere Bedürfnisse der NutzerInnen und verbessert damit die Accessibility (Barrierefreiheit). Im Projekt MEETeUX werden ausgewählte Szenarien für den Einsatz im Bereich Wissensvermittlung im Museum unter Einbeziehung von Stakeholdern einem User Centered Design Approach folgend implementiert und evaluiert. Museen und insbesondere Science Centers wollen vermehrt fortschrittliche Technologie zur Vermittlung der Inhalte nutzen bzw. tun dies bereits und eignen sich daher besonders gut als exemplarischer Anwendungsfall.

Interaction Design heute und morgen

Im Zentrum des Projekts stehen die Ermittlung allgemeiner Guidelines und Best Practice Beispiele sowie die Entwicklung eines voll funktionalen Prototyps für die Einbindung eigener Geräte der BesucherInnen in bestehende Multi-Device Ecologies im Anwendungsbeispiel Wissensvermittlung im Museum.

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Publikationen

Schönhofer, A., Hubner, S., Rashed, P., Aigner, W., Judmaier, P., & Seidl, M. (2018). ViennAR: User-Centered-Design of a Bring Your Own Device Mobile Application with Augmented Reality. In Augmented Reality, Virtual Reality, and Computer Graphics (pp. 275–291). Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-319-95282-6_21
Blumenstein, K., Eggert, B. M., Grandl, M., Kasser-Höpfner, E., Kratzer, K., Löcker-Herschkowitz, J. A., … Wiencek, F. (2017). KuKoNö – KulturKontext Niederösterreich. In Proceedings of the 10th Forum Media Technology and 3rd All Around Audio Symposium (pp. 78–82). CEUR-WS.
Blumenstein, K., Kaltenbrunner, M., Seidl, M., Breban, L., Thür, N., & Aigner, W. (2017). Bringing Your Own Device into Multi-device Ecologies - A Technical Concept. In Proceedings of the 2017 ACM on Interactive Surfaces and Spaces. ACM. https://doi.org/10.1145/3132272.3132279
Seidl, M. (2017, September). Digitally Enhancing Museum Experience & Understanding of Archeological Artefacts. Invited Talk presented at the 15th Eurographics Workshop on Graphics and Cultural Heritage, Graz, Austria.
Blumenstein, K. (2017, September). Multi-device Ecologies in Museums. Invited Talk presented at the Netzpolitischer Abend, St. Pölten, Austria.
Blumenstein, K., Niederer, C., Wagner, M., Pfersmann, W., Seidl, M., & Aigner, W. (2017). Visualizing Spatial and Time-Oriented Data in a Second Screen Application. In Proceedings of the 19th International Conference on Human-Computer Interaction with Mobile Devices and Services. ACM.
Blumenstein, K., Leitner, B., Thür, N., Kirchknopf, A., Seidl, M., & Aigner, W. (2017). LiveVis: Visualizing Results of Second Screen Surveys in Real Time at TV Stages. In Workshop Vis in Practice - Visualization Solutions in the Wild, IEEE VIS 2017. Phoenix, Arizona USA: IEEE.

Presseberichte

Dinosaurier aus Fleisch und Blut

Veröffentlichungsdatum: 21.08.2017
Medium: profil

Smartphones und Tablets machen Museumsbesuche zum multimedialen und interaktiven Erlebnis - das verspricht zumindest das Projekt MEETeUX, das von der FH St. Pölten koordiniert wird. Dabei geht es um die Entwicklung digitaler Formen der Ausstellungsgestaltung.

Hackermarathon in St. Pölten

Veröffentlichungsdatum: 02.10.2017
Medium: ORF.at
Autor: Anna Hausmann

Die Digitalisierung hat Einzug gehalten in Österreichs Kulturinstitutionen - ihr volles Potenzial wird aber längst noch nicht ausgeschöpft. An der Fachhochschule (FH) St. Pölten haben sich vor Kurzem 20 Expertinnen und Experten aus Kunst, Wissenschaft und Technik zu einem „Hackathon“ getroffen, bei dem an der digitalen Zukunft von Museen getüftelt wurde.

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FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Markus Seidl Bakk.
Institutsleiter Institut für Creative\Media/Technologies
Forschungsgruppenleiter
Forschungsgruppe Media Computing
FH-Dozent
Department Medien und Digitale Technologien
Arbeitsplatz: Matthias Corvinus-Straße 15
M: +43/676/847 228 245